Familien – Chronik erforscht von Kurt Zimmermann, Wuppertal 1955, (1892-1975 verh. mit Adele Pickhardt)

Den mir gegebenen Auftrag, der Geschichte des Häuserbauers, Ernst Wilhelm Pickhardt (geb. 1825) nachzuforschen, glaube ich in der verfügbaren kurzen Zeit mit ernster Wahrheitsfindung ausgeführt zu haben, soweit mir die erreichbaren Unterlagen zur Verfügung standen. Für einiges kann ich nicht bürgen, besonders wenn es sich um die Zeit vor 1750 handelt. Kleinere Unterschiede in der Schreibweise von Namen und Orten sind auf die gutachterliche Eigenmeinung der behördlichen und kirchlichen Schreiber zurückzuführen.

Da viele des Schreibens unkundig waren. In der Zeit von 900 – 1500 sind folgende Namen für Gummersbach (ab 1647) erwähnt: Gubirbrecht, Gumbersbrecht (Mitte 15. Jhr), Gunbirbrecht, Gummersbrecht, Gummersbreith, -breth, -bracht (1174), Gommersbretb, Gumersbracht (1109), Gumoersbret (1154), Gurjnersbragt, Gommerebach. Gunmar bedeutet durch Krieg berühmt, und brecht bedeutet Brache, Brachfeld;  Der Buchstabe Y wird oft bis zur Jahrhundertwende für 1, z.B. ‘bey“ für “bei“ gebraucht. Erst unter Napoleon 1806 wurden die Namen festgelegt.

Es muss dem Amerikaner HarryHarry Pickhardt (geb.1883-1971 siehe Anmerkung unten) mit Dank bescheinigt werden, dass er einen Familienstammbaum aufgestellt hat, der zurück bis zum Jahr 1750 erforscht ist. Soweit es sich um die Vorfahren der Familie Ernst Pickhardt handelt sind sie kirchlich oder behördlich belegt. — In diesem Stammbaum sind um diese Zeit in Gummersbach und Hülsenbusch aus einer Linie zwei Pickhardts und aus einer zweiten drei Pickhardts nachgewiesen. Von der ersten Linie sind zwischen 1815 und 1850 fast alle Nachkommen nach Amerika ausgewandert, während von der zweiten Linie zwei Familie seit 1826 wohl ausgestorben sind. Über die Nachkommen des Christoph Pickhardt geb. 1721 ist ein Stammbaum vorhanden.  Die Angaben des Harry Pickhardt von vor 1750 allerdings gehen auf Mutmaßungen, vielleicht sogar auf ein ihm eigenes Wunschdenken zurück. Er hat in seinen 83. Lebensjahr ein Buch geschrieben: “Hehr Christian wispers“ (Herr Christian flüstert), in den ihn ein bis zum Übersinnlichen führendes Lauschen nach Art des schwedischen Philosophen Schwedenborg auf den Weg der Weltverbesserung und des Pazifismus führt. Dabei scheint es für ihn sicher zu sein, dass die Pickhardts durch die Aufhebung des “Edikts von Nantes“ in der Verfolgung durch das katholische Königshaus aus der Picardie über Holland und Belgien in das Oberbergische Land eingewandert sind. Das würde demnach bedeuten, dass die heute noch lebenden Nachkommen von den Hugenotten abstammen.

Das erstaunliche Ergebnis meiner Nachforschungen; Es gibt nirgendwo einen stichhaltigen Hinweis für die Richtigkeit dieser Annahme. Ich kann mir denken, dass dies für manchen Pickhardt-Nachkommen eine eigenartige Überraschung ist, und dass sie gerne darüber Aufschluss hätten. Um diese Tatsache zu erhellen, sollten wir zunächst einige Geschichtskenntnisse auf frischen und nach den Begründungen suchen.

Die Hugenotten, über deren Namensentstehung habe ich bisher nichts gefunden –  sind reformierte Christen calvinischer Prägung, die in Frankreich 1548 ihre erste Gemeinde gründeten und sich bei ihrer Kirchengründung 1559 in Paris ein Bekenntnis (Confessio Gallikana) gaben. Zu ihnen gehörten Mitglieder aus allen Schichten des Volkes; hohe Offiziere von Heer und Marine, adelige Beamte (auch bei Hofe), Ärzte, Kaufleute und tüchtige Handwerker.

Sie hatten eine schlichte streng religiöse Haltung und liebten den Frieden. Seit den blutigen “Hugenottenkriegen“ (1562—1598) bei denen es um die absolute Herrschaft des Königshauses ging, verließen vorwiegend aus religiösen Gründen viele von ihnen „Refugies“ genannt –  ihre Heimat. Der Höhepunkt dieser Verfolgungen war die bekannte “Bartholomäusnacht“, in der 1752 in Paris etwa 2.000 und in den Provinzen etwa 20.000 Hugenotten hingemetzelt wurden. Erst 1598 führte König Heinrich I in Edikt von Nantes die bedingte Religionsfreiheit ein. In Jahr 1685 hob der „Sonnenkönig“ Ludwig XIV. auf Betreiben des Klerus das Edikt auf. Das führte zu erneuten schweren Verfolgungen, die eine starke Auswanderung der Hugenotten in viele Länder zur Folge hatten. Etwa eine halbe Million von ihnen verließen die Heimat.

Unter diesen, so meint Harry Pickhardt, seien zwei Brüder aus der Picardie gewesen, die beim Verlassen Hollands ihren Namen Piccardt in Pickhardt um wandelten (?) und im Oberbergischen eine Heimat fanden.

395824_2741017520378_75088723_nwappen396014_10100128794561463_1940765607_nwappen                                                                                                                                               http://www.genealogie-emsland-bentheim.de Heft 35/1996

Zweierlei Zweifeln bin ich zunächst nachgegangen. Einmal fand ich im Bereich der mir bekannten Pickhardt Nachkommen keinerlei Familienerinnerungen an die französische Herkunft, wie ich dies bei Missionsvorträgen im Hessenland bei Refugies sehr eindrucksvoll feststellen konnte, wie etwa bei den Familien Puy, Benupain und auch bei anderen, wo sich die Alten noch neben der deutschen der französischen Sprache bedient hatten. Die mitgebrachten Französischen Bibel spielten bei ihnen eine große Rolle mit ihren Eintragungen. Ich dachte auch an die “Französischen Kirchen“, die sich bis in die Hitlerzeit in Berlin und anderswo mit französischen Gottesdiensten erhalten hatten.  Dann aber habe  ich mich mit der Namensänderung befasst. Was könnte ausgerechnet die Picard-Brüder veranlasst haben, ihre Namen zu ändern? Es ist mir kein ähnlicher Fall bekannt geworden. Ich glaube, dass die Hugenotten ganz schlicht ihre ehrlichen Natur behalten haben. Änderungen in Sinne der oben genannten “Schreiber“ ausgenommen. Es hätte sich also höchstens um eine Abweichungen des seit alters vorhandenen Namens “Pickhardt“ handeln können.

Scan10021Der Name „Picard“ ist heute noch mit geringen Abweichungen, die selten sind, in der Remscheider und Hahnerbärger Werkzeugindustrie häufig zu finden. Wo aber dort die Schreibweise “Pickardt“ vorkommt, handelt es sich meistens um Zuwanderungen aus dem Gummersbacher Raum. Der Name Pickhardt hat im Oberbergischen offenbar seinen natürlichen Ursprung im landschaftlichen Bereich. Hardt (kleine Dorfgemeinschaft in Reichshof-Eckenhagen) ist dort ein mehr oder weniger bewaldeter Hang, und Pick ist die sichtbare Spitze eines Berges. Es gibt noch eine “Pickhardts-Höhe“ (!).

Noch ehe die Hugenotten ihre erste Gemeindegründung hatten (1548) ist in der Familienchronik von Hülsenbusch im Kirchenregister der Name Pickart im Jahre 1542 verzeichnet. In zwei Steueraufstellungen aus den Türken- und Burgunderkrieg (1542 und 1543) in der Schreibweise des gleichen Peter Pyckart und Peter Pyckardt sind die Abgaben vermerkt. In Schloß zu Brühl lagern die Kirchenbücher von Gummersbach und Hülsenbusch aus den Jahren davor. Diese einzusehen, fand ich nicht die Zeit. Es mag aber als Hinweis für Pickhardt Forscher dienen. Einen weiteren interessanten Link zum Kirchenspiel Gummersbach und deren Geschichte finden Sie hier.

 

Eine weitere Tatsache, die eine Abstammung der Pickhardts von den Hugenotten als fraglich erscheinen läßt, ist darin zu sehen, daß nirgendwo eine Einladung von Hugenotten ins Oberbergische, wie dies von Regierungen und Unternehmungen geschehen ist, ausgesprochen ist. Es wäre auch töricht gewesen, sie in ein Land zu rufen, das jahrzehntelang in heftigen Streit zwischen Katholiken und Protestanten lag. Ebenso wenig lag ein Bedarf an Fachleuten irgendwelcher Art vor. Den “Pickhardts Hammer“ habe ich wegen Zeitmangels nicht suchen können. Alle von mir Befragten konnten keine Auskunft geben. Die einheimischen Eisenhämmer bearbeiteten in Lande erzeugtes Eisen zu Rund- und Kantstäben zur Weiterverarbeitung meist außerhalb des Oberbergischen. In einer aus den Jahr 18o4 stammenden Schrift: „Die Eisen- und Stahlerzeugung auf Wasserwerken zwischen Lahn und Lippe“ von F. Eversmann, Dortmund, (Kreisbücherei Gummersbach) fand ich keinerlei zu verwendende Hinweise.

Genug davon! Ich wage nicht zu behaupten, dass meine Theorie richtig ist, und bin durchaus geneigt, mich korrigieren zu lassen und sogar eine solche Berichtigung mit Dank und Genugtuung hinzunehmen, da die Hugenotten seit langen Deine volle Sympathie wegen ihrer hervorragenden Charaktereigenschaften und ihrer konsequenten Frömmigkeit haben.

Die Bewohner des Oberbergischen Landes waren von jeher freie Menschen, die, soweit wir zurückdenken können, meist auf sich selbst gestellt, auf ihren eigenen Boden wohnten, zunächst Bauern waren, die nebenher noch ein Handwerk betrieben. Im Lauf der Zeiten nahmen die Katholische Kirche und sich bildende Herrschaften Rechte auf Abgaben und Steuern für sich in Anspruch, die das Volk schwer belasteten. Immer mehr zersplitterten sich die Herrschaften durch Kauf und Tausch, Beerbung und Belehnung und nicht zuletzt durch Raub, Willkür und kriegerische Gewalt. Einquartierungen, Soldatengestellung und die Kriegslasten; alles ging auf Kosten der Bevölkerung, während Kirche und Adel steuer- und abgabefrei blieben. Die eingeengten Rechte der Bauern und Bürger wurden oft bedroht und zwangen die Bedrängten, mit Zähigkeit und unentwegter Beharrlichkeit ihre Rechte zu wahren. In Jahre 1813, als Napoleons Sache verloren galt, rotteten sich unbedachte, meist dienstverpflichtete junge Leute zu einer “Rebellion – Speckrussenaufstand -“ zusammen. Es schloss sich ihnen allerlei schlechtes Gesindel an, und sie stürmten unter dem Einfluss von Branntwein das Bürgermeisteramt (mairie), vertrieben den von den Franzosen eingesetzten Unterpräfekten und bedrohten Bürger und Bauern.  Die besseren Elemente hatten sich bald von den “Rebellen“ zurückgezogen. In Gummersbach bildete sich eine Bürgerwehr von 100 Mann, die den Treiben bald ein Ende machten.

Von all diesem Geschehen, Handeln und Erleiden haben die Oberbergischen ihre Prägung erhalten und behalten: freiheitliche Gesinnung und einen “steifen Nacken“

Eine durchgreifende Linderung hatte sich bereits durch mancherlei neue Verordnungen während der Franzosenzeit angebahnt. Sie kam aber durch die Freiheitskriege und die wachsende politische Ordnung als Folge der Führung Preußens und des Deutschen Reiches zur vollen, mächtigen Entfaltung. In jener Zeit erlebte auch das Oberbergische Land einen gewaltigen Aufschwung.

Natürlich standen auch die Pickhardts mitten in den schicksalhaften Geschehnissen ihres Ländchens. Vielleicht verstehen wir durch diese knappen Ausführungen unsere Vorfahren besser.

Ich nenne zunächst den ersten bereits erwähnten

Peter Pickart (1542)

auch Pyckart genannt, obwohl es hier zweifelhaft ist, ob er zur Linie der Vorfahren der Ernst Pickhardts gehört. Er war seines Zeichens Bauer und Strohdecker, wahrscheinlich Dachdecker. 1542 erstmals urkundliche Erwähnung in der Türkensteuerliste in Huylseberge (heute Hülsenbusch).

Johann Pickhardt (1621)

könnte schon eher als „Vorfahre“ gelten. Er wird in der Chronik… des F. von Sybel, 1880 (Kreisbücherei Gummersbach) als Schöffe genannt. (Schöffen waren die von der Dorfschaft gewählten Vertreter zur Kirche und den Herrschaffen, denen auch ein Unkostengeld zustand) Er und drei weitere Schöffen wollten in Jahr 1641 Beschwerde beim Grafen Schwarzenberg (katholisch) über die Beamten führen“. Der Amtmann, Dr. von Wiedenfeld, mehrfach als Bedrücker erwähnt ließ den Schöffen Pickhardt nebst seinem Sohn sofort ins Gefängnis werfen. Johann Pickhardt schmachtete ein Jahr und 17 Wochen im Gefängnis; er wurde kriminell verklagt, ohne dass man ihm die Stellung einer Kaution oder auch nur die Annahme eines Verteidigers gestattet wurde: er musste alle Kosten tragen und bei seiner Freilassung Urfehde schwören.

(Urfehde: Eid, für Haft, Folter etc. keine Rache zu nehmen

 

Aus dem Bericht von Adolf Böcker zu den Nachforschungen Pickhardt, Siegburg 1938
Sir Harry Pickhardt New York, leitet seine von ihm im Jahre 1931 aufgestellte Siippentafel mit folgendem Bericht ein:
 „In the year 1685 King Louis IV revoked the Edict of Nantes, which act drove the Hugunots from france. Some of the best families  and finest craftmen were forced to migrate, and the carried with them the arts, crafto, and wealth which were to enrich other countries. Some Piccards went from Piccardy into Germany, probatly by way at Holland, settling at Gummersbach, where they founded and operated an iron works, calling Pickhardts Hammer.,Their descendents continued to live on in the same place, where they conducted their lives in laboured with a strong senee of obedience to God’s will and life’s  obligations, and, while some of them have gone to far places, some yet remain there in the year of our Lord, Nineteen Thirty One.“

Nach diesem Bericht haben sich die Pickhardts nach 1685 als ausgewanderte Hugenotten in der Gegend von Gummersbach angesiedelt. Wenn es auch sehr wahrscheinlich ist, dass der Stammvater Pickhardt tatsächlich aus der Piccardy kam – auch in meiner Vorfahrenlinie ist die Überlieferung bekannt, das die Pickhardts aus der Piccardy stammen und um ihres Glaubens willen aus der Piccardy nach Deutschland auswanderten –  so scheint mir doch die vom Sir Harry Pickhardt angeführte Begründung, sowie der angegebene Zeitpunkt – Aufhebung des Ediktes von Nantes durch Ludwig XIV im Jahre 1685 – nicht richtig zu sein; vielmehr bin ich der Auffassung, dass die Pickhardts schon viel früher in der Gegend um Gummersbach ansässig gewesen sind. Nachstehend gebe ich die mir bisher bekannt gewordenen Nachrichten über die Familie Pickhardt an, aus denen diese Ansieht erhellt:

1) In der 1856 erschienen „Spezialgeschichte des Kirchspiele Gummersbach“
 Pfarrer J. Friedr. Franz von Steinen heisst es Seite 20 : ‚Die Famile vorm Stein (Rospe) ist sehr alt. Im Jahre 1500-1504 war schon einer Heinrich vorm Stein Beisitzer am hiesigen Gericht, welches aus einer alten Urkunde, nach welcher T o n n e s Pikard sein Gut dem Kloster vermacht und die Worte stehen …

2) Oswald Gerhard stellt in seinem Werk *Zur Geschichte der Rheinischen Adelsfamilien“ (Düsseldorf 1925) den Stammbaum der Familie von Scheid gen.Weschpfennig auf ( Seite 104 a ). Hieraus entnehme ich folgenden Auszug:

 Gottfried (Franz) von Scheid, gen. Weschpfennig geb. 1513, gest. 1542 in Ungarn
 heiratet  Anna von Walmerode zu Buwinkhausen
 
Sohn: Evernard heiratet Agnes von Falkenberg

Sohn Henrich , Herr zu Wingenbach heiratet Anna von Selbach, gen. Lohe
 
Kinder von Henrich:
Dietrich, Herr von  Wingenbach 1638
Margarete, heiratet Johann Simons
N.N. heiratet Hansen Pickhardt (um 1560) in Heell (Hohl)

Hansen Pickhardt dürfte nach dieser Aufstellung etwa um 1560 geboren sein. Bei den Wohnort Heell handelt es sich wahrscheinlich um Hohl bei Dieringhausen.

 

….Es wäre mir interessant und wissenswert zu erfahren. worauf  Sir Harry Pickhardt, N.Y. seinen Bericht stützt, ebenso auf Grund welcher Quellen er die Spitze genannten Sippentafel vor 1750 aufbaut. Der in dieser Sippentafel genannte Christoph Pickhardt, geboren um 1721 erscheint unter Nr. 96 in seiner Ahnentafei. Ich vermute jedoch, dass er wahrscheinlich nach 1724 geboren wurde, da seine Taufurkunde in Hülsenbusch bis 1722 nicht zu finden ist, sein Vater jedoch bis 1722 noch in den Kirchenbüchern von Hülsenbusch erscheint. Christoph Pickhardt heiratete am 19.3.1749 die Anna Elisabeth Kümhoff, Tochter von Johann Conrad Kümmhoff und Anna Margareta  Braun in Meinerzhagen. Weitere Urkunden habe ich von ihm bisher nicht finden können. Seine Eltern waren, wie aus der Heiratsurkunde hervorgeht,  Johann Diederich Pickhardt in der Obergelpe  und Allita Catharina Bick. Diederich Pickhardt aus Obergelpe liess November 1705 in Hülsenbusch einen  Sohn  Joh. Caspar taufen, der aber am 20.4.1708 wieder  gestorben ist. Weitere Kinder von ihm sind Maria Magdalena, geb. 2.11.1707 – gest. 18.12.1707 und Anna Catharina, geb , 4.1.1712 – gest.?. Weitere Kinder sind in Hülsenbusch nicht zu finden. Ich fand jedoch Diederich Pickkhardt in Cbergelpe noch als Pate angegeben in den Jahren 1718 und 1722. Nach 1722 wird er in den Kirchenbüchern von Hülsenbusch nicht mehr genannt. Es wäre nicht ganz ausgeschlossen, dass er um diese Zeit verzogen ist und der Sohn Christoph an neuen Wohnort geboren wurde. Es könnte sein, dass Diederich Pickhardt in Obergelpe, wo die Bicks ansässig waren einheiratete und nur vorübergehend dort wohnte (etwa von 1704 – um diese Zeit scheint er geheiratet zu haben –  1722). Auffallend ist, dass Diederich Pickhardt niemals als  Pate bei den vielen andern Namensträgern Pickhardt der Gemeinde Hülsenbusch auftritt und ebenso, das diese niemals bei seinen Kindern Pate sind. Es scheint also mit ihnen nicht in einen verwandschaftlichen Verhältnis gestanden zu haben. Ich neige deshalb zu der Anslcht, dass er aus der Umgebung der Gegend südlich von Gummersbach stammte und vielmehr mit der von Oswald Gerhard aufgezeigter Linien (siehe unter Pickhardt in Eckenhagen-Alpe) in Verbindung zu bringen ist. Ich werde in dieser Ansicht durch die gleichen Rufnamen noch gestärkt uni möchte meine weiteren Forschungen deshalb zunächst einmal nach diese Richtung ausdehnen…….

 

Weitere Vorfahren nach Ursula Haas: Gummersbach

Johann Diederich Pickhardt * um 1678 in Gimborn.
Verbindung: verh.um 1702 in Gimborn mit Sybilla Catharina Bick * um 1680 in Gimborn.
Kinder:
1. Johann Caspar Pickhardt * 1705 in Obergelpe.+ am 20.04.1708 in Obergelpe.
2. Maria Magdalena Pickhardt * am 02.11.1707 in Obergelpe + am 18.12.1707 in Obergelpe.
3. Johann Christoph Pickhardt * 1710 in Obergelpe. + am 23.06.1765 in Gummersbach.
4. Anna Catharina Pickhardt * am 04.12.1712 in Obergelpe

zu 3

Johann Christoph Pickhardt Alter ca. 55 Jahre * 1710 in Obergelpe + am 23.06.1765 in Gummersbach.
Verbindung: oo am 19.03.1749 in Obergelpe mit Anna Elisabeth Kümhof (Anna Elisabeth Koemmhoff (IGI))
* 1725 in Meinerzhagen. + am 06.11.1791 in Gummersbach. (Tochter von Johann Conrad Kümhof und Anna Margaretha Braun.)
Kinder:
1. ? Pickhardt * 1749 / 1750 in Obergelpe + am 21.11.1751 in Obergelpe.
2. Johann Christoph Pickhardt am 18.08.1751 in Obergelpe + am 15.01.1832
3. Johann Christian Pickhardt am 23.07.1753 in Obergelpe + am 05.10.1809
4. Abraham Pickhardt  am 28.09.1755 in Obergelpe.+ am 21.04.1780 in Gummersbach oo am 05.03.1794 in Gummersbach mit Maria Elisabeth Gerhard
5. Johann Henrich Pickhardt * 1757 in Obergelpe + nach 07.11.1823 in Oberderschlag  oo 31.01.1782 in Gummersbach mit Maria Schütz
6. Anna Catharina Pickhardt * am 10.08.1760 in Obergelpe + am 30.06.1761 in Obergelpe.
7. Johann Peter Pickhardt * am 15.04.1762 in Obergelpe + am 06.12.1767 in Gummersbach.
8. Anna Gertrud Pickhardt * am 07.10.1764 in Gummersbach + am 27.02.1807 in Gummersbach oo am 04.08.1786 in Eckenhagen mit Johann Leopold Köster

zu 3.2

Johann Christoph Pickhardt  * am 18.08.1751 in Obergelpe. ~ am 22.08.1751 in Obergelpe.+ am 15.01.1832 in Gummersbach. {Ursache: Altersschwäche} Beruf: Bäcker und Schöffe in Gummersbach. Wohnort: 1798 in Gummersbach.
Verbindung: oo am 08.07.1772 in Gummersbach mit Anna Maria Magdalena Ising Alter 76J. * am 12.05.1750 in Gummersbach.
~ am 15.05.1750 in Gummersbach. + am 29.10.1826 in Gummersbach. {Ursache: Altersschwäche}  (Tochter von Johann Leopold Ising und Anna Elisabeth Baltes.)
Kinder:
1. Abraham Christian Pickhardt  am 01.06.1773 in Wichlinghausen ~ am 21.06.1773 in Wichlinghausen + am 06.04.1847 in Mühlenseßmar. {Ursache: Altersschwäche}
2. Christian Caspar Pickhardt * am 17.06.1775 in Gummersbach ~ am 21.06.1775 in Gummersbach. + am 04.03.1788 in Gummersbach.
3. Johann Henrich Pickhardt  * am 14.08.1777 in Gummersbach.~ am 17.08.1777 in Gummersbach
4. Anna Carolina Josina Henrietta Pickhardt * am 24.03.1780 in Gummersbach ~ am 28.03.1780 in Gummersbach + am 19.02.1805 in Gummersbach. {Ursache: Kindbett} oo am 05.04.1797 in Gummersbach mit Johann Peter Heuser
5. Maria Magdalena Elisabeth (Lenchen) Pickhardt * am 27.11.1782 in Gummersbach ~ am 01.12.1782 in Gummersbach + am 29.05.1853 in Gummersbach. {Ursache: Schlagfluß}
6. Christiana Henrietta Dorothea Theodora Elisabeth Pickhardt * am 02.02.1785 in Gummersbach ~ am 06.02.1785 in Gummersbach + am 10.02.1849 in Gummersbach. {Ursache: Asthma} oo am 11.08.1805 in Gummersbach mit Johann Peter Heuser
7. Johanna Maria Helena Amalia Pickhardt * am 19.04.1787 in Gummersbach ~ am 25.04.1787 in Gummersbach + nach 23.12.1844 in Hackenberg oo am 15.09.1805 in Hackenberg mit Johann Leopold Hollmann
8. Catharina Wilhelmina Pickhardt * am 13.10.1789 in Gummersbach ~ am 18.10.1789 in Gummersbach + am 17.02.1872 in Kleinenbernberg. {Ursache: Altersschwäche} oo am 20.01.1811 in Kleinenbernberg mit Johann Heinrich Viebahn
9. Heinrich Franz Christoph Pickhardt * am 05.02.1793 in Gummersbach ~ am 12.02.1793 in Gummersbach + am 02.08.1865 in Seßmar. {Ursache: Altersschwäche}oo am 24.08.1821 in Gummersbach mit Wilhelmina Kattwinkel
10. Catharina Dorothea Christina Lisetta Pickhardt * am 03.07.1795 in Gummersbach ~ am 09.07.1795 in Gummersbach.
+ am 10.05.1811 in Gummersbach. {Ursache: Auszehrung}
11. Maria Magdalena Francisca Pickhardt * am 14.01.1799 in Gummersbach ~ am 19.01.1799 in Gummersbach + am 19.02.1801 in Gummersbach. {Ursache: Blattern}

zu 3.3

Johann Christian Pickhardt  am 23.07.1753 in Obergelpe ~ am 05.08.1753 in Obergelpe + am 05.10.1809 in Gummersbach. {Ursache: Auszehrung}
Beruf: Wirt, Handelsmann und Kirchmeister in Gummersbach. Wohnort: 1798 in Gummersbach.
6 Kinder früh gestorben lt. Christoph Simon und vST}
1. Verbindung: oo am 08.05.1776 in Gummersbach mit Anna Catharina Dorothea Baltes   * am 12.02.1755 in Gummersbach.
+ am 27.07.1797 in Gummersbach. {Ursache: Auszehrung} (Tochter von Johannes Baltes und Anna Gertrud Keller.)
2. Verbindung: oo am 12.07.1800 in Seßmar mit Hedwig Amalia Ising * am 12.01.1758 in Kloster. + am 26.09.1809 in Gummersbach. {Ursache: Auszehrung} Tochter von Johann Leopold Ising und Catharina Gertrud König

Kinder von Anna Catharina Dorothea Baltes
1. Dorothea Helena Pickhardt * am 13.05.1777 in Gummersbach ~ am 19.05.1777 in Gummersbach + am 31.12.1859 in Gummersbach. (Ursache: Altersschwäche) oo am 30.07.1800 in Gummersbach mit Friedrich Diederich Wilhelm Brölemann
2. Susanna Catharina Pickhardt * am 10.01.1780 in Gummersbach ~ am 16.01.1780 in Gummersbach + am 19.03.1780 in Gummersbach.
3. Susanna Catharina Helena Pickhardt * am 03.07.1781 in Gummersbach ~ am 08.07.1781 in Gummersbach + vor 22.10.1829 in Gummersbach. {ggf 2. Ehe am 23.12.1802 in Gummersbach mit Albert Middelhoff} oo am 25.09.1801 in Gummersbach mit Johann Jacob Caesar
4. Friedrich Christian Henrich Pickhardt * am 10.09.1784 in Gummersbach. ~ am 15.09.1784 in Gummersbach + am 26.12.1786 in Gummersbach.
5. Wilhelmina Carolina Pickhardt * am 27.01.1787 in Gummersbach ~ am 03.02.1787 in Gummersbach + am 05.02.1788 in Gummersbach.
6. Johann Christoph Carl Pickhardt * am 11.12.1788 in Gummersbach ~ am 17.12.1788 in Gummersbach + am 28.06.1789 in Gummersbach.
7. Johann Christian Pickhardt * am 19.05.1790 in Gummersbach ~ am 25.05.1790 in Gummersbach + am 31.05.1871 in Gummersbach.
8. Dorothea Christiana Pickhardt * am 19.12.1792 in Gummersbach ~ am 27.12.1792 in Gummersbach + am 31.10.1796 in Gummersbach.
9. Maria Catharina Henrietta Pickhardt * am 19.12.1792 in Gummersbach ~ am 27.12.1792 in Gummersbach + nach 29.04.1850 in Hülsenbusch
oo am 28.04.1818 in Elbach mit Friedrich Leopold Selbach
10. Eleonora Pickhardt  * am 25.02.1796 in Gummersbach ~ am 27.02.1796 in Gummersbach + am 05.10.1797 in Gummersbach. {Ursache: Auszehrung}

zu 3.7

Johann Christian Pickhardt * am 19.05.1790 in Gummersbach ~ am 25.05.1790 in Gummersbach + am 31.05.1871 in Gummersbach. {Ursache: Altersschwäche}
Beruf: Textilfabrikant in Gummersbach
1. Verbindung: oo am 09.07.1812 in Elberfeld mit Elisabeth Braches Alter ca. 18 Jahre * am 12.07.1794 in Langenfeld.
+ 1812 / 1814 in Elberfeld?. (Tochter von Hermann Braches und Catharina Maria Elisabeth Lungstras.)
2. Verbindung: oo am 27.03.1815 in Hülsenbusch mit Charlotte Maria Wilhelmina Amalie Henriette Wüste
* am 09.04.1791 in Hülsenbusch ~ am 15.04.1791 in Hülsenbusch + am 11.02.1858.  (Tochter von Johann Peter Dr. med Wüste und Charlotte Maria Wilhelmina Henriette Heuser.)

 

Anmerkungen: Agger-Blatt,  Gummersbach und Waldbröl,vom 23. April 1836

Geschichte Gummersbach und deren Familie ab 1500 Jahrhundert und Volkzählung 1852

1678507 1678508

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VZ1852

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine andere Variante beschreibt Amalie Müller-Thiel in ihrem Buch „Alt-Gummersbach“, Luyken 1940

 

….der alten Veste (Gemeinde, Dorf) im überaus einfachen, bescheidenen Verhältnissen lebten, daß die Mehrheit von ihnen dürftig, ja arm zu nennen war. Der Ort war völlig auf sich selbst gestellt. Es gab wenig Erwerbsmöglichkeiten für die meisten Einwohner. Erst eh der alte Joh. Peter Heuser I. sein Geschäft gründete, als auch König seines begann, vor allem aber in dem neuen Jahrhundert als die Industrie hier Fuß faßte, da wich allmählich die „kundbare“ Armut. da konnte man allmählich eine Besserung der Verhältnisse feststelle, Allein dieser Umstand übte noch lange Zeit hindurch wenig Einfluß auf die Lebenshaltung der Menschen aus. Es blieb noch viele Jahre hei der bescheidenen, sparsamen Linienführung. Die vielen Kinder, die um die Namen Ising, Pickhardt, Heuser heranwuchsen, ergriffen noch vielfach wie die Väter ein Handwerk. Es blieb immer noch alte gute Sitte, das auf „Platz, keine Butter gestrichen wurde“, und daß man die Milch, die man trinken wollte, mit Wasser mischte. Als nun die Enkel heranwuchsen, strebten diese schon etwas aus der Enge heraus, sie hatten schon neuartige Ziele und Wünsche. Der Bau der Landstraßen hatte ja auch einen sehr großen einschneidenden Einfluß, denn die elende Beschaffenheit aller Wege hatte allen Verkehr fern gehalten und das „Weltentlegene“ stark begünstigt. Nun trat allgemach eine Änderung ein.
Der Name Pickhardt wird hier bei uns schon frühe genannt. Es ist uns berichtet werde, daß in alter Zeit drei Männer des Namens Pickhardt aus dem Eckenhagenschen hier in die Veste (Gemeinde) Gummerbach eingewandert seien; auch der Schöffe Christoph Pickhardt (1621 ?) stammte aus jener Gegend. Ein Pickhardt war schon unter jenen wackeren aufrechten Männern, die im Jahre 1650 von Erbitterung über erlittenen Unbill, aber euch voll schwerer Sorge, hin gen Gimborn wanderte, um Klage wieder Schwarzenberg zu erheben. der durch seine Beamten das Ländchen Gimborn-Neustadt in ungerechter Weise brandschatzte.

Der Johann Christoph Pickhardt (geb. 1751)  war von Hause aus Bäcker, gelangte in Gummersbach bald zu Wohlstand und zu dem Ehrenamt eines Schöffen. Er vermählte sich mit der Maria Magdalena Ising.  Johann Peter Heuer der Jüngere wurde Schwiegersohn des Pickhardts. Dieser Heuser, geb. im Jahre 1766 (gest. 1840) , in Rodt bei Müllenbach (Marienheide), entstammte auch schlichten, bäuerlichen Verhältnisse, Er wanderte hier ein und betrieb in dem nachmaligen Hause Köster in der Winterbecke Wirtschalt und Bäckerei, sowie Bierbrauerei. Er hatte dabei Glück und Erfolg, so daß der Schöffe Pickhardt, nun einer der angesehendsten Männer der Veste, ihm seine Tochter zur Frau gab. Sie verließ jedoch diese Welt schon nach wenigen Jahren und hinterließ ihrem Gatten zwei Kindes (drei waren jung gestorben). Es ist originell zu hören, wie er zu seiner zweiten Frau. kam. Als er ein halbes Jahr verwitwet war, erscheint er eines Tages bei seinem Schwiegervater und klagt ihm, schwer bedrückt ihn sein Leid. daß sein Haushalt ganz aus den Fugen gehe, die kleinen Kinder Not litten und solches mehr. Pickhardt gibt ihm den Rat, sich wieder eine Lebensgefährtin zu suchen, worauf Heuser ihm seinen Entschluß kund tut, dann er  auf alle Fälle gedenke wieder eine Frau aus dem Hause Pickhardt zu erwählen. Als nun nun den Heimweg antritt, kommt ihm im Hausflur die jüngere Tochter Henriette Christiane Theodora Elisabeth (1785 – 1849) entgegen und spricht zu ihm: „Hör ens Peter, wenn de doch wier ene ven unsnemmen, wuß, denn nümm meck?“ Ist das nicht eine ganz reizende Geschichte? Sie entwirft in ihren Wort ein vollkommenes Bild von der Wesensart dieser alten Ahnenmutter: ihre kindliche. vertrauensvolle, drollige Natürlichkeit. Wie wir wissen, hat Herr Heuser sie ja auch genommen und es nicht bereut. Mit liebevoller Sorge nahm sie sich der verwaisten Kinder an und des Getriebes des großen unruhigen Haushalts. Obgleich erst zwanzig Jahre alt wurde sie mit allem ausgezeichnet fertig. Sie schenkte ihrem Gatten zu den beiden Kindern aus erster Ehe noch acht hierzu, doch starben mehrere früh. Sie erwuchsen in ihrer Obhut in Zucht und Sitte alle zu achtbaren, lebenstüchtigen Menschen. Außer zähem Unternehmungslust und zielbewßtem Streben hatte Mutter Natur der Familie des Schöffen noch etwas anderes in die Wiege gelegt. Der Advokat und Landesyndikus Heinrich Gottlieb Hoestermann nennt ihn in seiner Lebensbeschreibung Bäcker, Schöffe, Musikus, Künstler; es muß also etwas Besonderes um diesen Mann gewesen sei. Die Wahl der Namen die Töchter lassen uns doch auch schon verwundert aufhorchen. Wir fanden bei der Tochter Henriette  Christiane Theodora Elisabeth die herzerfrischende Natürlichkeit, eine ganz seltene, humorvolle Offenheit. Man darf nach der Bemerkung des Hoestermann des Zeitgenossen wohl annehmen. daß dieser glückliche Charakterzug von dem Schöffen herkam, daß er ihn seiner Tochter vererbt hatte. Und sie hat ihn vielen ihrer Kinder und Kindeskinder weiter gegeben, dafür haben wir die schönsten Beweise in späteren Zeiten noch erhalten.

 

Email von Hans Pickhard vom 22.9.02

Sehr geehrter Herr Simon.

Sie wissen dass die Geschichte von Harry Pickhardt mir bekannt ist. In 1933 hatte dieser Harry einem Onkel meines Vaters geschrieben. Seinem Schreiben schicke ich Ihnen hierbei.
In meine Familie hat man immer geglaubt ,dass diese Geschichte Wahrheit war weil der Onkel es weiter erzählt hatte.
Man hat uns immer erzählt dass wir aus Frankreich stammen. Dann habe ich angefangen zu forschen und ich habe herausbekommen dass unsere Stambaum nach Rhoden und Orpe (Diemelstadt) zurück geht.
Ich habe ALLE Kirchenbücher von Rhoden und Orpe untersucht. Das erste Buch stammt aus 1618.
Leider gibt es ein Problem. Das Kirchenbuch zwischen 1665 und 1735 ist verbrennt worden.
Darum gibt es bei mir eine Lücke. Aus dieser Zeit habe ich nur Konfirmationen gefunden, aber wahrscheinlich nicht alle. Meine älteste Pickhard ist in 1538 geboren und in 1632 gestorben.
Meine Ahnen waren immer auf dem Pickhardshammer wohnhaftig. Darum habe ich wie Sie verschiedene Fragen:

Wie kam der Harry an seine Information. Er hatte eine sehr detaillierte Stammbaum und ich glaube dass er nach Deutschland gekommen sein muss um zu forschen. Er hat wahrscheinlich über den Hugenotten etwas gelesen (Die Englische Pickhards erzählen dem gleichen Geschichte) und weil er bevor 1750 nichts gefunden hatte, geglaubt dass auch seine Ahnen aus Frankreich eingezogen waren. Ohne Beweis hat er es über genommen -Warum redet der Harry über dem Pickhardshammer. Ich habe niemals etwas gelesen über einem Pickhardshammer in der Gegend Gummersbach.

Vielleicht haben Verwandten mit ihm über dem Pickhardshammer geredet weil ihren Ahnen davon gekommen waren.

Möglicherweise gibt es Verwandtschaft zwischen Pickhards von Gummersbach und den Pickhards aus Orpe von dem Pickhardshammer.

In Ihrer Beschreibung der Pickhardt Familie finde ich auf Seite 4: Johann Pickhardt (1621)
konnte schon eher als ‚Vorfahre‘ gelten.

Können Sie mir von diesem Person etwas mehr erzählen? Warum nennen Sie diesem Person?
Wie kommen Sie auf 1621? Wissen Sie wo er geboren ist?

Mit freundlichem Gruss

Hans Pickhard (Holland) Hans Pickhard <J.F.Pickhard@home.nl